Ein Wochenendtrip nach London: Europas Multi-Kulti-Weltstadt

London in der Abenddämmerung
Blick auf den Big Ben in der Abenddämmerung

Es ist eine imposante Liste an Superlativen, welche London fast mühelos aus dem Ärmel schüttelt. Ein Wochenendtrip nach London lohnt sich somit aus vielen Gründen:

  • Gut 1500 Km² Fläche
  • 33 Stadtbezirke
  • 15 Millionen Einwohner (mit 300 verschiedenen Sprachen neben Englisch),
  • die fünf internationalen Flughäfen Heathrow, Gatwick, Luton, Stansted, City Airport und London Southend Airport,
  • 400 Kilometer U-Bahn-Netz mit 270 Stationen,
  • ca. 350 öffentliche Märkte für Güter und Produkte aller Art,
  • über 400 Parks und Grünanlagen auf einer Gesamtfläche von 110 km² allein in der City of London,
  • 700 Buslinien-Linien,
  • über 240 Museen,
  • um die 150 Theater,
  • Musical- und Opernspielstätten,
  • mindestens 60 Live-Musiksäle,
  • fast 40 Stadien und Sportstätten mit einem Fassungsvermögen zwischen 1000 und 90 000 Zuschauern,
  • 23 Gebäude, Paläste und Schlösser der königlichen Familie,
  • 8 verschiedene UNESCO-Weltkulturerbestätten,
  • geschätzte 7000 Pubs,
  • um die 6000 Restaurants,
  • mehr als 70 000 Hotels zwischen drei und fünf Sternen im Stadtzentrum,
  • vermutlich doppelt so viele Hostals und unzählige Bed & Breakfast-Unterkünfte.

Man könnte diese Liste nahezu unbegrenzt fortsetzen. Sage und schreibe 30 Millionen Besucher nahmen Europas vielleicht heimliche Hauptstadt und sicherlich nach Zahlen beliebtestes Reiseziel alleine im Jahr 2011 in persönlichen Augenschein, doch mehr als eine zwangsläufige Auswahl aller Attraktionen werden wohl nur die wenigsten bewundert haben. Für einen Wochenendtrip nach London kann man sich also zunächst von den am meist besuchten des Jahres 2010 inspirieren lassen.

London Eye bei Nacht

London Eye bei Nacht

Tower of London

Trafalgar Square

Royal Albert Hall

Buckingham Palace

Swinging London und Cool Britannia: Rock, Pop, Rap, Punk and much more

Außer für seine schier unendlichen Kulturschätzen, Baudenkmale und anderen architektonischen Attraktionen ist London vor allem und vorrangig auch als ausgesprochen musikalische Stadt bekannt, die ihren Besuchern Livemusik aller möglichen Sparten an allen nur denkbaren Orten kredenzt, angefangen vom Pub an der Ecke über unzählige Clubs und Venues bis hin zur sich ganz der Klassik widmenden Royal Albert Hall.

In London nahmen musikalische Moden und Stile wie Beat, Pop, Rock, Punk, Twist, Dubstep, Grime, House, Garage, Drum & Bass, Hip Hop und Dancehall ihren europäischen Lauf oder gar globalen Anfang.

Über die unzähligen täglichen Konzerte kann man sich zum Beispiel in der Londoner Ausgabe des Time Out Magazins informieren.

Zu den bekanntesten Clubs und Konzerthallen der Populärmusik gehören unter anderem das Hammersmith Apollo und Odeon, der Electric Ballroom in der Camden High Street in Camden Town, die Alexandra Palace zwischen Hornsey, Muswell Hill and Wood Green, der 100 Club in der Oxford Street und die Brixton Academy in der Stockwell Road. Ein Wochenendtrip nach London ist für Musikfans aus Deutschland oft sehr gute Möglichkeiten schon sehr sehr bekannte oder noch als Geheimtipp gehandelte Bands und Gruppen live zu erleben.

Wellington Arch in London
Das Wellington Arch im Londoner Hyde Park

Hyde Park und Kennsington Garden: Grüne Oasen all over the place

Der wohl berühmteste Park der Welt liegt im Herzen Londons. Der bei Klein und Groß beliebte Hyde Park ist auf seinen 142 Hektar ein wahres Juwel.

Er bietet unzählige Möglichkeiten den Tag zu verbringen. Ob schlendernd an den vielen angelegten Seen, am Triumphbogen Wellington Arch, der Versammlungsplätzen, die liebevoll von den Briten Speakers Corner genannt werden, der Pferdestrecke Rotten Row und des Gedenkbrunnens von Prinzessin Diana.

Sollte Ihnen das nicht genügen, bietet der etwas kleinere, direkt an den Hyde Park angrenzende Park, der Kensington Garden, eine weitere romantische Möglichkeit den Tag zu verbringen.

Und wer weiß, vielleicht treffen Sie bei einem entspannten Spaziergang auf die Herzogin von Cambridge mit ihrem Sohn George und Hund Lupo. Seit längerem wird die Frau von Prinz William dort regelmäßig bei Ihren Spaziergängen angetroffen, da diese kurz vor der Geburt ihres Sohnes in den Kensington Palace eingezogen sind.

Bei schönem Wetter bietet sich eine Radtour oder ein Ritt zu Pferd an. Oft bekommen Sie gezielte Informationen von ihrem Hotel, wann, wo und wie sie sich am besten um einen Drahtesel oder ein Pferd kümmern sollten.

Sollten Sie es lieber gemütlich angehen wollen, schnappen Sie sich eine Decke, eine Flasche guten Wein, einen von vielen köstlichen englischen Käsesorten und machen es sich auf der Wiese unter einem schönen Baum gemütlich. Gerade bei Sonnenuntergang gibt es fast nichts Romantischeres.

Hotels, Hostals, Bed & Breakfast: Where to stay and how much to pay

Auf die stetig wachsenden Besucherzahlen ist eine Stadt wie London bestens vorbereitete und bietet seinen Gästen aller Art und auch Kaufkraft eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ob exklusive Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Pensionen, Bed & Breakfast oder gar Campingplätzen – nahezu jeder Geschmack wird bedacht.

Die teuersten Häuser stehen meist in den zentralen Stadtteilen West End und Mayfair, im Rahmen der Olympischen Spiele von 2012 sind auch im bis dahin eher mit Beherbergungsbetrieben unterversorgten East End viele neue Einrichtungen entstanden, so etwa rund um das neue Wembley Stadium und den aufwendig sanierten Hafenanlagen der Docklands.

Für sehr einfach ausgestattete Hostels zahlt man ca. ab 10 Euro pro Nacht, Hotels der Mittelklasse gibt es je nach Lage und Saison für etwa 30 Euro, für bekannte und gut besuchte Tophotels können jedoch schnell 100 englische Pfund und mehr pro Nacht und Person fällig werden, hier entscheiden natürlich persönliche Ansprüche, Vorlieben und nicht zuletzt der eigene Geldbeutel über die Schlafstatt.

Natürlich ist London nicht gerade das billigste Reiseziel in Europa, für einen Wochenendtrip London sollte man schon ein gewisses Budget in Erwägung ziehen, 500 Euro für Anreise, Transport vor Ort, Unterhaltung, Souvenirs sowie Kost und Logis pro Person sind hierbei bestimmt nicht zu knapp bemessen, soll der Wochenendtrip London exklusiver ausfallen, kann auch leicht das Doppelte kalkuliert werden.

Es dürfte eine Überlegung wert sein, nicht nur ein Wochenende zu bleiben, sondern ein oder zwei Tage länger zu verreisen, die Kosten hierfür sind geringer, als einen weiteren Wochenendtrip London zu buchen.

Highlights für einen Wochenendtrip nach London auf einen Blick

Denken Sie an London, fallen Ihnen bestimmt sofort unzählige Sehenswürdigkeiten ein:

  • Das London Eye,
  • der Piccadilly Circus,
  • The House of Parliament,
  • Big Ben,
  • den Tower of London,
  • den Trafalgar Square,
  • Madame Tussauds
  • oder den Buckingham Palaces um nur einige zu nennen.

Eine Planung vorab verhindert lange Wartezeiten an den Kassen oder hilft Ihnen einzugrenzen, was genau Sie sich ansehen möchten.

Doch sind Ihnen alle interessanten Sehenswürdigkeiten eingefallen die Sie auf einem Wochenendtrip nach London sehen wollen? Oder sind Sie gar bereit, sich auf etwas Außergewöhnliches einzulassen?

Lieben Sie Kunst, stilvolle Konzerte oder ausgefallene Aktionen?

Gerade für Kunst ist London sehr bekannt. In der Portland Galerie finden Sie Gemälde des Künstlers Jack Vettriano und direkt am London Eye wartet das Salvador Dali Museum auf einen Besuch von Ihnen.

Ist Ihnen das noch nicht genug? Für den Abend bietet die Stadt weitere Highlights an. Entscheiden Sie selbst ob es ein Musical sein soll oder ein klassisches Konzert. Sollten Sie sich für ein bestimmtes Event interessieren, ist es wichtig, vorab schon Karten zu besorgen.

Für einen unvergesslichen Abend sorgt auch ein Essen im London Eye. Bei einem köstlichen Dinner können Sie und Ihre Liebsten die Aussicht genießen und sich durch allerlei englische Spezialitäten schlemmen. Hierfür ist eine Reservierung vorab von Nöten.

Ob Groß, ob Klein – ein Wochenendtrip nach London MUSS es sein!

Städte Deutschland