Ein Wochenendtrip nach Amsterdam

Es muss nicht immer ein ganzer Urlaub sein - ein Wochenendtrip nach Amsterdam kann ebenfalls eine unvergessliche Erfahrung sein und eine Reise, aus der man viele Eindrücke mitnehmen kann. Amsterdam gilt als eine der schönsten Städte Europas und eignet sich daher perfekt für einen Kurztrip. Allerdings sollte man bei einem kurzen Wochenende schon vorher wissen, was man sich unbedingt ansehen sollte und was die Stadt auszeichnet.

Warum Amsterdam?

Es gibt viele Gründe, die schönste der holländischen Städte kennen zu lernen. Ein Wochenendtrip bietet sich für jeden an, der einmal eine kleine Pause vom Alltag braucht, sich entspannen möchte oder einfach nur ein Shopping-Wochenende plant. In Amsterdam genießt man nicht nur kulturelle Highlights, sondern auch ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten und eine unglaubliche gastronomische Vielfalt. Gemütliche Cafés wechseln sich mit urigen Kneipen ab, in Parks flaniert es sich genauso gut wie entlang der Grachten - den Kanälen, welche die Stadt auszeichnen. Allein um das einzigartige Flair der Stadt einmal selbst zu erleben, rentiert sich ein Wochenendtrip in die niederländische Metropole.

Keizersgracht Kanal in Amsterdam

Amsterdam ist eine der wichtigsten Hafenstädte Europas und liegt in der Provinz Nordholland. Derzeit leben rund 800.000 Menschen in der Metropole - Tendenz steigend. Der Flughafen Schiphol stellt dabei neben dem Hafen den wichtigsten internationalen Dreh- und Angelpunkt der Stadt dar. Gerade für einen kurzen Aufenthalt am Wochenende ist es zu empfehlen, einen günstigen Flug zu buchen, da so mehr Zeit zum Erkunden der City bleibt.

Was die Hotelauswahl betrifft, so hat man freie Wahl: Von preiswerten privaten Pensionen, B&Bs und Hostels über komfortable Mittelklassehotels bis hin zum Luxus-Resort mit Spa findet sich für jedes Budget das Passende. Es ist immer besser, die Unterkunft so früh wie möglich zu buchen - beliebte Hotels sind schnell ausgebucht, insbesondere am Wochenende!

Wichtige Tipps für die Vorbereitungen

Sicherlich ist ein Wochenendtrip nach Amsterdam eine spontante Entscheidung, die man auch einfach ein paar Tage vor der geplanten Abreise treffen kann - allerdings ist ein bisschen Planung schon ganz hilfreich, wenn man nicht allzu viel Zeit hat. So empfiehlt es sich zum Beispiel, schon vor der Abreise grob zu notieren, welche Sehenswürdigkeiten man sich ansehen möchte und welche Highlights auf keinen Fall fehlen dürfen. Gerade wenn es um kulturelle Einrichtungen wie Museen oder historische Gebäude geht, sollte man möglichst nicht mittags oder nachmittags zur Besichtigung kommen, da sich zu diesen Zeiten die meisten Warteschlangen vor den Eingängen bilden und man kostbare Zeit verliert. Besser ist es, sich am frühen Morgen, wenn noch nicht viel los ist, Zeit dafür zu nehmen und andere Aktivitäten auf den Mittag zu verlegen.

Wer mehr über geschichtliche Hintergründe und die Kutlur einzelner Sehenswürdigkeiten erfahren möchte, kann sich zudem auch zuvor im Internet nach Führungen umsehen. Oft gibt es Einheimische, die private Führungen für Touristen günstig anbieten und einem somit den einen oder anderen wertvollen Insider-Tipp zu Restaurants und Geschäften geben können. Ein großer Vorteil bei einem Wochenendtrip nach Amsterdam ist, dass die Stadt zwar groß, aber nicht allzu riesig ist. Sie lässt sich gut überblicken und mit einer entsprechenden Planung auch in nur zwei bis drei Tagen wunderbar kennenlernen.

Diese Sehenswürdigkeiten dürfen bei einem Wochenendtrip nicht fehlen

Königspalast

Der Königspalast ist sicherlich für viele Urlauber das wichtigste Highlight in Amsterdam. Das majestätische Gebäude liegt mitten in der Stadt und ist mit seiner prächtigen Architektur in jedem Fall ein Erinnerungsfoto wert. Sehr interessant ist auch ein Rundgang durch das Schloss. Im Rahmen einer Führung lässt sich dort viel Wissenswertes über die Geschichte der Monarchie in den Niederlanden erfahren. Der Dam, ein geschäftiger Platz, ist ein lebendiger Ort mit vielen Künstlern und Foodtrucks. Direkt daneben befindet sich zudem das beliebte Wachsfigurenmuseum Maddame Tussaud's.

Rot-Licht-Viertel

Das Rot-Licht-Viertel ist der berühmt-berüchtigste Bezirk der Stadt, aber auch genau deshalb so kurios und sehenswert für viele Besucher. Es befindet sich zwischen dem Hauptbahnhof und dem Neumarkt und lässt sich im Rahmen eines Stadtspaziergangs gut durchlaufen. Nicht nur abends, sondern auch tagsüber lässt es sich bei einem Spaziergang besichtigen. Eine Besonderheit, die es nur in den Niederlanden gibt, ist, dass die Damen direkt auf gleicher Höhe mit einem selbst in einer Art Schaufenster präsentiert sind - das ist für unsereins sicherlich etwas skurril, aber für den einen oder anderen Besucher sicherlich einen Abstecher wert.

Anne-Frank-Haus Amsterdam
Anne-Frank-Haus an der Prinsengracht in Amsterdam

Anne-Frank-Haus

Das berühmte Anne-Frank-Haus befindet sich an der Prinsengracht und eines der wichtigsten historischen Gebäude der Stadt. Hier schrieb Anne Frank in ihrem damaligen Wohnhaus das später weltweit bekannt gewordene Tagebuch, welches ihr Leben im Zweiten Weltkrieg bis zum Gang in ein Konzentrationslager beschrieb. Das Haus kann tagsüber auch von innen besichtigt werden und ist in jedem Fall einen Besuch wert!

Albert-Cuip-Markt

Zum Flanieren, Stöbern und Erkunden lädt der Albert-Cuip-Markt ein, welcher als schönster Markt der Stadt gilt und bei einem Kurztrip nach Amsterdam unbedingt besucht werden sollte. Dieser quirlige Straßenmarkt findet in der gleichnamigen Straße statt und bietet mehr als 300 Verkaufsstände, an denen Kleidung, Souvenirs, Lebensmittel, Handwerk, Schallplatten und vieles mehr feilgeboten wird. Mit einigen Verkäufern lässt sich sogar handeln - und auch so macht es Spaß, das bunte Flair auf dem Markt bei einem Rundgang zu genießen. Der Markt findet von Montag bis Samstag täglich zwischen 10 und 18 Uhr statt.

Grachten

Eine einzigartige Sehenswürdigkeit, um die man aber ohnehin bei einem Besuch kaum herumkommt, sind die Grachten von Amsterdam. Die Hafenstadt ist reich an Wasser und trägt deshalb auch den Beinamen "Venedig des Nordens". Zu den wichtigsten Grachten der Metropole zählen die Prinsen-, die Heren-, die Singel- und die Keizergracht, die sich alle im Zentrum befinden und daher schnell erreicht sind. Ein Tipp: Viele passiert man auch einfach auf dem Weg zu anderen Sehenswürdigkeiten und spart sich somit wertvolle Zeit. Nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt lassen sich zudem Angebote für Bootsrundfahrten durch die Grachten wahrnehmen - ein Erlebnis, das für die ganze Familie ein Highlight ist.

Tropenmuseum

Für Liebhaber von Museen und Kulturen ist das Tropenmuseum sicherlich einen Besuch wert. Es liegt nicht weit vom Zoo - der ebenfalls sehr interessant ist - entfernt und besitzt verschiedene Exponate aus der südostasiatischen und afrikanischen Kultur, wie zum Beispiel Originalnachbauten von Dörfern der einzelnen Völker. Auch eine umfangreiche Sammlung an verschiedenen Musikinstrumenten, die aus den unterschiedlichsten Ländern stammen, gehört dazu. Im ersten Stockwerk finden zudem immer wieder temporäre Ausstellungen statt, die sich überwiegend auf den Fotografie- und Kunstbereich konzentrieren.

Abschließend lässt sich also sagen: Ganz egal, was man besichtigen möchte - die quirlige Metropole ist perfekt für einen kurzen Besuch über das Wochenende und wirklich jede Minute wert.

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